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Über den Autor

Warum hier jemand über Automobile schreibt, der eigentlich Dolmetscher ist.

Bernd Mischke, Schwarzweiß-Porträt vor hellem Hintergrund

Bernd Mischke, Jahrgang 1975

Angefangen hat es mit einer Ausbildung zum Mechaniker. Wer so anfängt, lernt eine bestimmte Art zu denken: Man macht etwas auf, sieht nach, misst, und am Ende funktioniert es oder eben nicht. Diese Denkweise geht nicht wieder weg, auch wenn man den Beruf wechselt.

Gewechselt habe ich trotzdem. Heute arbeite ich als Simultandolmetscher für Englisch, spezialisiert auf Technik und technisches Training – und zwar meistens nicht in der Kabine, sondern auf dem Shopfloor. In der Halle, an der Linie, in der Werkstatt, mit Anlage und Mikrofon zwischen Trainer und Teilnehmern.

Das ist eine andere Disziplin als der Konferenzsaal. Man steht neben dem Aggregat, über das gerade geredet wird, es ist laut, und niemand wartet, bis man den Satz zu Ende gebaut hat. Wer die Technik nicht versteht, ist nach zwei Sätzen raus. Genau deshalb war die Mechanikerlehre keine Sackgasse, sondern die Voraussetzung: Wer eine Anlage selbst zerlegt hat, dolmetscht anders über sie als jemand, der sie nur vom Blatt kennt.

Warum es diesen Blog gibt

Aus dieser Doppelrolle. Ich sehe Technik von der Werkbank her und gleichzeitig von der Seite, auf der sie vermittelt wird. Dazwischen liegt eine Lücke, die mich seit Jahren beschäftigt: Vieles, was über Autos geschrieben wird, ist entweder Prospekttext oder Stammtisch. Dazwischen ist wenig.

Dieser Blog ist der Versuch, dieses Dazwischen zu füllen. Kein Neuwagentest, keine Pressemitteilung mit anderen Worten. Sondern: Wie funktioniert das eigentlich, wer hat es sich ausgedacht, und warum sieht es aus, wie es aussieht.

Autos und Flugzeuge

Beides seit jeher, beides ohne verwertbaren Nutzen. Was mich an Autos und Flugzeugen interessiert, ist dasselbe: Es sind Gegenstände, bei denen jede sichtbare Form eine technische Begründung hat – und bei denen trotzdem jemand entscheiden musste, wie sie am Ende aussehen. Genau an dieser Naht zwischen Ingenieurwesen und Gestaltung entstehen die interessanten Geschichten.

Wie hier gearbeitet wird

  • Zahlen und Daten kommen aus nachprüfbaren Quellen. Wo ich mir nicht sicher bin, steht das im Text.
  • Wo ich etwas aus eigener Anschauung weiß, sage ich das – und wo nicht, ebenfalls.
  • Fehler korrigiere ich, statt sie stehen zu lassen. Wenn dir einer auffällt: bitte melden.

Kontakt und Anschrift stehen im Impressum.

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